Grußwort des Oberbürgermeisters

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Oberbürgermeister Mario Horn

„Mei Vugtland ist doch wunnerschie…“ (Volksmund)

Malerische Wälder, eingebettet zwischen Bergen und Tälern, eine liebliche Hügellandschaft und die Wiesen und Bächen – das ist unser Vogtland. Eine Region, die neben ihrer vogtländische Natur vor allem durch herzliche Gastfreundschaft verzaubert. In mitten dieser Region liegt die Große Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl., welche der Volksmund im Vogtland auch liebevoll die „Sperkenstadt“ getauft hat. Als mittlere Industriestadt mit rund 11.000 Einwohnern liegt Oelsnitz/Vogtl. idyllisch am Ufer der Weißen Elster. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, auf den verschiedenen Wander- und Radwegen in und um die Stadt gibt es allerhand zu entdecken. Die „Sperkenstadt“ bildet hierbei einen hervorragenden Ausgangspunkt für Ausflüge ins sächsische, böhmische, bayerische und thüringische Vogtland.

Urige Kneipen mit typisch vogtländischer Küche, eine Vielzahl von sportlichen Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten, ein regsames Vereinsleben und eine vielfältige Kultur- und Schullandschaft beeinflussen das Stadtbild von Oelsnitz/Vogtl. Industriell begann die Entwicklung der Großen Kreisstadt im 14. Jahrhundert mit dem Textilhandwerk und dem Eisen-, Kupfer- und Zinnbergbau. Heute sind etwa 2.800 Beschäftigte in über 40 Firmen allein im Industriegebiet „Johannisberg“ ein beredtes Zeugnis für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der „Sperkenstadt“. Prägend indes für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt war und ist die Teppichindustrie. Nicht von ungefähr führte der Ort fast 130 Jahre lang den Beinamen „Teppichstadt“. Übrigens werden diese auch heute noch bei der Firma „Halbmond Teppichwerke GmbH“ für den weltweiten Markt in herausragender Qualität hergestellt. Doch nicht nur die großen Unternehmen, auch eine Vielzahl mittelständischer Firmen, Gewerbetreibende und Geschäfte haben sich in der Stadt niedergelassen und überzeugen mit Innovationen, Qualität und vor allem Nachhaltigkeit.

So hat auch die Landwirtschaft und die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen im Vogtland – und mithin auch in Oelsnitz/Vogtl. – eine lange und vor allem reiche Tradition und Geschichte. Früher sowie heute stellt die Landwirtschaft die Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort dar. So steht im Zentrum des 23. Sächsischen Erntedankfestes vom 1. bis 3. Oktober 2021 in der „Sperkenstadt“ Oelsnitz/Vogtl., welchem wir mit Freude entgegen sehen, die vogtländische Landwirtschaft mit ihren verschiedensten regionalen Produkten und Dienstleistungen unter Einbeziehung der lokalen Akteure und regionalen Anbieter. Zeigten in der Vergangenheit etwa der Oelsnitzer Herbst- und Bauernmarkt auf dem Marktplatz oder der Voigtsberger Bauernmarkt auf dem Schloß Voigtsberg mit tausenden Besuchern die Leistungsfähigkeit unserer Stadt, sind die Gäste des Landeserntedankfestes im Jahr 2020 mit
gelungenen Präsentationen, Informationsständen und Fachgesprächen dazu aufgerufen, einen spannenden Einblick in die Produktion, die Qualität und Einzigartigkeit der vogtländischen Erzeugnisse zu gewinnen. Daneben sollen natürlich auch Themen regionaler Erzeugerstrukturen, ökologischer Anbau und artgerechte Haltung im Mittelpunkt stehen. Die feierliche Umrahmung des Landeserntedankfestes mit dem ökumenischen Festgottesdienst und dem nunmehr 26. Erntekronen- und Erntekranzwettbewerb sowie ein buntes Kulturprogramm sollen Sie als Festbesucher begeistern.

Lassen Sie sich überzeugen, dass die Stadt Oelsnitz/Vogtl. und ihre Bürgerinnen und Bürger gute und herzliche Gastgeber des 23. Sächsischen Landeserntedankfestes sind und von der Feierlaune der „Sperken“ anstecken.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Ausrichtung dieses sächsischen Ereignisses. Mit Herzblut, Engagement und viel Liebe zum Detail werden wir das Festwochenende vorbereiten, das zwischen Tradition, Kultur und moderner Landwirtschaft die Brücke schlagen soll.

Ihr
Mario Horn
Oberbürgermeister der
Großen Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl.